Empfangen wurden die Gäste im Foyer von zwei Beamerpräsentationen aus der Kunstschule und mit Plakaten der Mittwochsmaler zur Haitihilfe. Eine Jazzcombo aus der Studienvorbereitenden Ausbildung stimmte die Gäste auf die kommende Musik ein.
Der Vorsitzende des Fördervereins, Generalmusikdirektor Hartmut Bäumer, führte durch das Programm und ließ es nicht an Ermunterungen mangeln, Gutes zu tun: zum Beispiel dem Verein beizutreten oder kräftig zu spenden. Auf der Wunschliste der Musik&Kunstschule steht ein Fagottino, dessen Ankauf der Förderverein ermöglichen wird.
Manfred Blieffert, Leiter der Kunstschule, wies darauf hin, dass über den Förderverein die Honorarzahlungen für das vom Familienministerium prämiierte Leuchtturmprojekt "Medienwerkstatt der Generationen" abgewickelt werden, was der Musik&Kunstschule als kommunale Einrichtung allein nicht möglich wäre.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand jedoch die Musik. Vom Kleinen Sägewerk, dem Einstiegsorchester der Streicher, bis zum Celloensemble aus dem Projekt 50plusminus reichte die Altersspanne und die dargebotene Musik spannte einen Bogen von Orlando di Lasso bis in die Gegenwart. Orientalische Klänge steuerte das Sazensemble von Ismail Türker bei, Klezmer präsentierte der KonKlaChor von Allan Ware, der den Ablauf der Veranstaltung generalstabsmäßig geplant hatte.
Heiko Maschmann präsentierte drei Bläserensembles und leitete das große Sinfonieorchester, das den ersten Satz aus Dvoraks 9. Sinfonie spielte. Die Konfusion- und Blechreizbigband entließen die Gäste beswingt nach Hause - ein schönes Erlebnis.
Danach wurde Geld gezählt - über 550.-€ und einige neue Mitglieder im Förderverein - ein schönes Ergebnis.



